PROGRAMMHISTORIE

Das Programm "Jazz und Improvisierte Musik in die Schule!" wurde 2011 von der Stiftung Polytechnische Gesellschaft ins Leben gerufen. 

Mit dem Programm verfolgt die Stiftung die Ziele, Jazz als kulturelles Erbe der Stadt Frankfurt neu ins Bewusstsein zu rufen und zugleich einen innovativen Beitrag zur musikalischen und kulturellen Bildung junger Frankfurter zu leisten. 

In den ersten drei Projektjahren konnten sich Frankfurter Schulen, die Projektideen zum Thema Jazz und Improvisierte Musik umsetzen wollten, bei der Stiftung im Rahmen von zwei Ausschreibungsrunden um eine finanzielle und ideelle Förderung bewerben. Insgesamt wurden auf diese Weise 22 Schulprojekte in Frankfurt zum Thema „Jazz und Improvisierte Musik“ unterstützt. 

Neben der Unterstützung der Schulprojekte durch Fördermittel und Beratung durch einen Musikpädagogen wurden im Rahmen des Programms regelmäßig Lehrerfortbildungen, Schüler-Jam-Sessions und Mitmach-Konzerte veranstaltet. Im Juni 2012 wurden erste Ergebnisse aus den beteiligten Schulen im Rahmen einer großen  „Frankfurter Schulgala des Jazz“ im HR-Sendesaal der Öffentlichkeit vorgestellt. 

Im Sommer 2014 hat Stiftung die Trägerschaft für das Programm „Jazz und Improvisierte Musik in die Schule!“ an die Musikschule Frankfurt am Main abgegeben. Das Programm wird weiterhin von der Stiftung Polytechnische Gesellschaft gefördert. 

An die Stelle einer Ausschreibung für Jazzprojekte treten nun offene, jazzspezifische Angebote für Frankfurter Schulen, wie z. B. ein „fahrender Jazzclub“.
Die bereits etablierten Bausteine „Schüler-Jam-Session“, „Jazzwerkstatt“ und „Weihnachtsjazzkonzert“ sollen weiter fortgeführt werden. Alle zwei Jahre soll mit einer Abendveranstaltung (Frankfurter Schuljazz-Forum) auf die Aktivitäten der Schulen im Bereich Jazz und Improvisierte Musik aufmerksam gemacht werden.